"... paßt auf, was Ihr wann sagt!" rät "Die Welt" den Wirtschaftsführern unter anderem. Richtige Kommunikation sei wichtig. "Wie man es nicht macht, hat die Deutsche Bank demonstriert. Genau als die Bundesrepublik erstmals in der Geschichte mehr als fünf Millionen Arbeitslose zu verdauen hatte, verkündete Josef Ackermann den Abbau von 6400 Stellen. Quasi als Sahnehäubchen gab es noch einen Milliardengewinn dazu. Die Republik war empört - und das, obwohl zuvor vom Stellenabbau über den Milliardengewinn bis zu den fünf Millionen Arbeitslosen alles schon absehbar war."
Übrigens: Neben News Timing, Wortwahl und Themenagenda knacken Unternehmenslenker in Sachen Kommunikation regelmäßig am Thema Personalisierung. Das stellen wir von Wiegand & Wiegand in unseren Inhouse-Trainings, offenen Seminaren und Coaching-Workshops immer wieder fest.
"Soll ich mich wirklich persönlich vor die Presse begeben?" ist eine häufig gestellte Firmenchef-Frage nicht nur zu Krisenzeiten. Unsere Antwort: Journalismus funktioniert nun mal über Köpfe, denn Leser/Hörer/Zuschauer finden nichts spannender, als Menschen. Ein kopfloses Unternehmen wirkt unpersönlich, kalt und womöglich bedrohlich (freilich können auch Menschen dieses Gefühl erzeugen).
Also bleibt der persönliche Medienauftritt in guten wie in schlechten Zeiten für deutsche Führungskräfte auch 2006 eine wichtige Baustelle. Wer sich zeigt und dabei glaubwürdig und authentisch bleibt, positioniert sein Unternehmen (und sich!) erfolgreich in der Öffentlichkeit - und das kann unbezifferbaren geldwerten Vorteil haben!

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